Professjubiläum im Jubiläumsjahr

Srs. Marcella, Marie-Chistopher und Dagmar
Professkerzen

Mit einer festlichen Eucharistiefeier am 29.10.16 begingen Sr. Marcella Füchtenhans, Sr. Marie-Christopher Wehner und Sr. Dagmar Fasel ihr 50. Professjubiläum in unserer Klosterkapelle. Dekan Bernd Michael Fasel, der Bruder von Sr. Dagmar, stand dem Festgottesdienst vor. In seiner Festansprache entfaltete Domvikar Paul Weismantel den Gedanken von „Communio, Missio, Kreativität“ im Zusammenhang mit dem Jubiläum, im Herbst des Lebens. Dekan Becker aus Marktheidenfeld gehörte ebenfalls zu den Zelebranten.

Der Erinnerungs- und Danktag stand im Zeichen des 800. Jubiläums des Dominikanerordens sowie der 50 Jahres "Zeitspanne" der Bindung unserer Jubilarinnen, grundgelegt in ihrem Professgelöbnis, ihr Leben entsprechend den evangelischen Räten auszurichten und in der Kongregation zu leben und zu wirken:

Sr. Marcella, als langjährig tätige Kranken-schwester in verschiedenen Aufgabenfeldern, in der Krankenpflege im Krankenhaus Flörsheim und in der Pflege unserer alten, kranken Mitschwestern in Neustadt und Diessen

Sr. Marie-Christopher in der Seelsorge und pastoralen Aufgaben, im Missionseinsatz in Südafrika, in Deutschland in der Jugendarbeit, in Schule und in der Altenseelsorge

Sr. Dagmar in vielen Jahren des sozialen und therapeutischen Dienstes im Rehazentrum Neustadt, als Provinzoberin und Generalpriorin unserer Kongregation und als Präventionsbeauftragte des Bistums Würzburg

"Kein Fest ohne Gäste" - dementsprechend feierten die Angehörigen unserer Jubilarinnen und unsere Schwesterngemeinschaft den Tag als einen frohen und geselligen Danktag. Wir wünschen den Jubilarinnen Gottes Segen für die kommenden Jahre.

„Aus den Wurzeln leben“

Unter diesem Motto veranstaltete die Pfarreiengemeinschaft Lohr „Zwölf Apostel am Tor zum Spessart“ am 28. Oktober 2016 eine Nacht der offenen Kirchen. Neben der katholischen und evangelischen Kirche in Lohr beteiligten sich erstmals auch die Pfarrkirchen in Rechtenbach und in Neustadt und unser Kloster.

In der Pfarrkirche wurde näher auf das Leben und Wirken der hl. Gertraud und die benediktinischen Wurzeln eingegangen, während die Gäste in unserer Klosterkapelle in einer stillen Stunde bei Bildern und Texten die „Gebetsweisen des heiligen Dominikus – Beten mit Leib und Seele“ kennenlernen konnten.

Die Veranstaltungen in Lohr, Rechtenbach und Neustadt waren ein voller Erfolg, der wiederholt werden sollte.

Weitere Informationen zu den „Gebetsweisen des heiligen Dominikus" finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

„800 Jahre dominikanisches Leben“ - unsere Schulen feiern

Sr. Angela im Klassenzimmer
Szene aus "Life of St. Dominic"
Junior-Chor
Sr. Justina

Wie überall in der Welt, so hat die Dominikanische Familie auch in Südafrika auf mehrfache Weise das 800-jährige Jubiläum des Ordens gefeiert. Um unsere beiden Schulen, St. Catherine’s Convent School in Empangeni, und Our Lady of Natal School in Durban an diesem besonderen Jubiläum teilhaben zu lassen,  waren Sr. Angela Sutton und Sr. Justina Priess eingeladen, die Jubiläumsfeiern an den beiden Schulen mitzugestalten. Sr. Angela war 1963 die erste Schulleiterin unserer damals neuen Grundschule in Durban und im gleichen Jahr begann Sr. Justina ihre Laufbahn als Lehrerin/Erzieherin an der damals kaum acht Jahre alten St. Catherine’s School in Empangeni/Zululand.

Srs. Angela und Justina hatten zu diesem Anlass für die kleinen und großen Schüler/Innen Vorträge über das Leben und Wirken des Hl. Dominikus und seiner NachfolgerInnen vorbereitet, die mit Begeisterung aufgenommen wurden, ebenso Broschüren zum Ausmalen und Ausfüllen.

Am Abend gab es ein Konzert, das die vielen Talente der Schüler und Schülerinnen zeigte. Es war besonders auffallend, mit wie viel Freude alle teilgenommen haben. Zum Schluss sang der Oberstufenchor zusammen mit den Lehrkräften das Jubiläumslied: Laudare, Benedicere, Praedicare.

Beiden Schwestern wurde bei ihrem Jubiläumsbesuch gebührendes Interesse und herzliche Anerkennung geschenkt. Acht weitere Schwestern, die im Laufe der Jahre in Empangeni tätig gewesen waren, schlossen sich am 13. Oktober den Jubiläumsfeierlichkeiten an.

Der Volkersberg feiert

Am 2. Oktober 2016 waren wir zur Einweihung der renovierten und völlig umgestalteten Wallfahrtskirche auf dem Volkersberg eingeladen. Srs. Ehrengard Benken, Melanie Lehn, Marie-Christopher Wehner, Magdalena Stauder und Eva-Angelika Herbst folgten der Einladung und erlebten einen festlichen Kirchweih-Gottesdienst mit Bischof Friedhelm Hofmann.

Beim sich anschließenden "Oktoberfest", dem Pfarrfest der Kuratie Volkers, wurden wie schon in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe Männer und Frauen für ihr Jahre langes Engagement in der Pfarrgemeinde mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Unter ihnen waren diesmal auch Srs. Marie-Christopher und Magdalena, die sich zu ihrer Arbeit mit den Jugendlichen im Bildungshaus als auch um die Volkerser Jugend verdient gemacht hatten.

Wir freuen uns mit unseren Mitschwestern über diese Auszeichnung und wünschen beiden Schwestern noch viel Schaffenskraft in ihrem pastoralen Wirkungskreis.

Weitere Infos: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kuratie-volkers.de

Zwischenstopp auf der Rückreise

Srs. Irma (1984-2003 in Argentinien), Thelma (1974-1983 in Argentinien), Mellita (1974-1991 in Argentinien) und Guadalupe (v.l.n.r.)

Sr. Guadalupe Jurado, unsere Mitschwester aus USA, legte auf ihrem Rückflug von Südafrika (sie war dort als Delegierte beim Kongregationskapitel) Anfang Oktober 2016 einen Zwischenstopp  in Dießen am Ammersee ein. Besonders freute sie sich über die Begegnung mit den Schwestern, die ebenfalls, wie sie, in Argentinien gelebt und gearbeitet haben.

Sr. Guadalupe lebt seit einigen Jahren in Arizona und arbeitet in der Diözese von Tucson mit spanisch und englisch sprechenden Menschen. Sie leitet als Pastoralreferentin die Pfarrei „Most Holy Navitity“ in Rio Rico, einer Stadt nahe der Grenze zu Mexiko. Sie ist besonders verantwortlich für die Glaubensunterweisung und spirituelle Weiterentwicklung der Pfarrei.

Derzeit sammeln Sr. Guadalupe, Diakon Xavier Fierro, Sr. Carolina Lumactod und andere Pfarrangehörige Geld, um eine größere Pfarrkirche für die stetig wachsende Zahl von Katholiken aus Mexiko zu bauen. Ihr Slogan lautet: „Gebäude für den Glauben, Gebäude für die Gemeinschaft und Gebäude unserer Zukunft“.

Wir wünschen Sr. Guadalupe alles Gute für die Zukunft. Möge ihr Erfolg bei ihrer Arbeit und Gottes Segen zuteilwerden.

Kongregationskapitel

Vom 13.-30. September 2016 fand unser 19. Kongregationskapitel  im Exerzitien-Zentrum der Oblatenpatres (Good Shephard Retreat Center, Hartbeerspoort)  in der Nähe von Pretoria statt. 24 Delegierte aus Deutschland, Südafrika und USA erarbeiteten die Richtlinien für die kommenden sechs Jahre und wählten die neue Kongregationsleitung. Der Kapitelsprozess wurde kompetent von Sr. Mary Harrington SUSC und Sr. Gabrielle Stuart RSM moderiert  und begann bereits im Advent 2015 durch entsprechende Lektüre und Reflexionsfragen mit allen Schwestern der Kongregation. Wir hoffen, dass dieser positive Prozess in den einzelnen Regionen Fortsetzung findet und wünschen Gottes Segen dazu.

Srs. Helen-Veronica, Alison, Paula-Mary, Christiane, Mary de Crus (v.l.)

Das neu gewählte Kongregationsleitungsteam setzt sich wie folgt zusammen:
Sr. Paula-Mary van der Walt, Kongregationspriorin (wiedergewählt)
Sr. Alison Munro, Kongregationsvikarin
Sr. Christiane Sartorius, verantwortliche Kongregationsrätin für Deutschland, Provinzpriorin (wiedergewählt)
Sr. Helen-Veronica Wagner, verantwortliche Kongregationsrätin für Südafrika
Sr. Mary de Crus Nolan, verantwortliche Kongregationsrätin für USA

Dominikanerinnen treffen sich in Strahlfeld

»Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche«
(Gustav Mahler)

Im Tagungsraum
Im Chorgestühl der Dominikanerkirche St. Blasius
Brotzeit beim Ausflug nach Regensburg: Srs. Gabriele, Christiane, Theresita

Vom 10.-14.August 2016 trafen sich 36 Dominikanerinnen aus dem deutschsprachigen Raum, zusammen mit P. Thomas Brogl OP, dem Provinzial der Süddeutschen und Österreichischen Dominikaner-Provinz, und P. Gerfried Bramlage OP, dem Promotor für die Schwestern, zu ihrer Jahrestagung im Kloster Strahlfeld.

Das  Jubiläumsjahr von »800 Jahre Dominikaner« gab Anstoß, sich mit den wesentlichen Elementen unserer dominikanischen Berufung und unserer gelebten dominikanischen Spiritualität auseinander zu setzen. Gemeinsam mit allen Anwesenden näherten sich Srs. Christiane, Gabriele und Theresita (aus Neustadt) auf vielfache Weise dem Reichtum unserer Lebensform und erhielten Impulse für unsere Gegenwart und Zukunft. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Regensburg und die Besichtigung der dortigen Ausstellung (s. auch Eintrag 18. Mai 2016).

Sr. Scholastika Jurt OP, Generalpriorin der Arenberger Dominikanerinnen, führte kompetent durch die Tagung. Sie und ihr Team  bereicherten die Arbeitseinheiten durch ideenreiche Impulse, so dass alle auf ihrem Berufungsweg gestärkt in ihren Alltag zurückfahren konnten.

»Das Evangelium verkünden ... seit 1216«

Künstlerin: Sr. Caritas Müller OP, Carzis, Schweiz

Gedanken zum Fest des hl. Dominikus und zum Jubiläum 800 Jahre Dominikanerorden

Der Festtag des hl. Dominikus am 8. August lädt im Jubiläumsjahr in besonderer Weise dazu ein, sich seiner Gestalt, seiner Zeit, seiner Sendung anzunähern und sich dankbar in Erinnerung zu rufen, wer er war, für die Menschen seiner Zeit, die Kirche seiner Zeit sowie als Ordensgründer.

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Kongregationsleitung tagt in Neustadt

Srs. Gabriele, Cecilia, Christiane, Anna und Paula-Mary (v.l.n.r.)

Vom 13.-26. Juli 2016 tagte unsere Kongregationsleitung in Neustadt zum letzten Mal. Beim kurz bevorstehenden Kongregationskapitetel, das vom 13.-30. September 2016 in Südafrika, in der Nähe von Johannesburg, stattfindet, wird u.a. für die kommenden sechs Jahre eine neue Leitung der Kongregation gewählt. In einem Prozess der letzten Monate waren die Schwestern eingeladen, wichtige Themen und Fragen unseres Lebens für die Zukunft zu benennen.
Versammelt waren die Kongregationspriorin Sr. Paula-Mary aus Südafrika und die Verantwortlichen für die Regionen in England, Deutschland, Südafrika und USA. Sie beschäftigten sich bei diesem Treffen vorrangig mit der Vorbereitung des Kapitels und den Anliegen der Schwestern in den verschiedenen Regionen.

Wir danken der Kongregation für ihre Arbeit in den vergangenen sechs Jahren und wünschen viel Mut, Hoffnung und Kraft für die Zukunftsgestaltung. Möge Gottes Segen sie begleiten und auf allen Entscheidungen ruhen.