Trauer um Sr. Dorothee Teich OP

Am 12. September 2017 gab unsere Sr. Dorothee Teich im Seniorenzentrum St. Martin in Lohr ihr Leben an ihren Schöpfer zurück.

Sr. Dorothee wurde am 07.02.1935 in Maifritzdorf, Diözese Breslau, geboren. Sie erlebte als Kind die Vertreibung der Familie und wuchs dann in einem Dorf in Oldenburg auf.

Sie trat 1960 in Neustadt in unsere Kongregation ein. Eigentlich wollte sie, wie alle andern damals, in die Mission ausgesandt werden. Aber schon gleich nach der Ersten Profess wurde sie nach Flörsheim versetzt und arbeitete in unserem Marienkankenhaus mit. 1965-68 ging sie zur Krankenpflegeausbildung nach Frankfurt. 1980 erwarb sie in Essen das „Leitung-Diplom“ und 1984-86 in Arau/ Schweiz das „OP- und Anästesie-Diplom“. Als sie 2003 in den Ruhestand versetzt wurde, setzte sie ihren Dienst in der ambulanten Krankenpflege fort. 2005 wechselte Sr. Dorothee nach Neustadt und betreute hier unsere alten und pflegebedürftigen Mitschwestern. Sie war zeitlebens mit Leib und Seele Krankenschwester und für andere da. Viele Menschen erinnern sich gerne an sie.

Da sie selbst mehr und mehr pflegebedürftig wurde, musste sie 2015 in unsere Pflegestation nach Dießen umziehen. Im Sommer 2017 lösten wir unsere Pflegestation in Dießen auf und so kehrte Sr. Dorothee wieder nach Unterfranken zurück.

Wir danken Gott für ihr Leben und ihre Berufung in unsere Gemeinschaft. Möge sie, die damals aus ihrer Heimat vertrieben wurde, sich nun ihrer ewigen Heimat bei Gott erfreuen.

Wir hatten Besuch

Dritte von links: Sr. Leona

Sr. Leona Beckmann ist vom 22.08.-08.10.2017 auf Heimaturlaub. Am 10.09.2017 besuchte sie die Schwestern in Neustadt, zusammen mit Josef, dem Neffen unserer verstorbenen Sr. Cosma und dem Ehepaar Peter und Clare und deren Schwiegersohn Ronnie. Peter war früher Fahrer und zeitweise Verwalter in Oakford. Peter, Clare und Ronny nutzen die Rückfahrt von ihrer Wallfahrt nach Lourdes, um Sr. Leona und die Neustadt Schwestern zu besuchen. Bei gemütlichem Kaffee und Kuchen wurde viel über „die guten alten Tage“ in Oakford geplaudert. Dieses besondere Ereignis wurde in einem Foto festgehalten.

Sr. Leona, die vielen unserer Wohltäter von ihren verschiedenen Missionseinsätzen her bekannt ist, kümmert sich seit einigen Jahren liebevoll um unsere älteren Mitschwestern in Pietermaritzburg. Wir wünschen ihr noch eine schöne und erholsame Zeit in Deutschland.

Trauer um Sr. Hedwig Walter OP

Still und leise ist Sr. Hedwig Walter in der Nacht des 01. September 2017 von uns gegangen. Zuletzt wurde sie liebevoll im Seniorenzentrum St. Martin in Lohr umsorgt.

Sr. Hedwig wurde am 24.04.1915 in Gottesberg/ Schlesien geboren und ist in Nordhorn/Niedersachsen aufgewachsen. Da ihre Schwägerin früh starb, nahm sie sich der Familie ihres Bruders mit drei Buben an und betreute sie fünf Jahre lang. Der jüngste Neffe Peter war damals gerade drei Jahre alt. Bis zu seinem Tod kam er jährlich nach Dießen, um dankbar seine „Mama“ zu besuchen.

Sr. Hedwig trat erst mit 42 Jahren ins Kloster St. Josef in Dießen ein. Auf der Insel Norderney, wo sie im Kinderheim tätig war, lernte sie einen Dominikaner kennen, der ihr wohl diese Adresse gab.

Ein Markenzeichen für Sr. Hedwig war ihre Liebe zur Musik. Im Laufe der Zeit brachte sie sich das Spielen von sieben Musikinstrumenten selbst bei. Mit gleicher Begeisterung unterrichtete sie die Kinder in Dießen und Umgebung. Hochbetagt konnte sie nicht mehr aktiv am Leben teilnehmen und war auf Pflege angewiesen. Auch wenn sie nicht mehr wirklich kommunizieren konnte, behielt sie ihr freundliches und dankbares Lächeln bis zum Schluss.

Einen besonderen Wunsch hatte sie, den sie manchmal äußerte: „Aber wenn ich in den Himmel komme, dann möchte ich Geige spielen.“ Möge Gott ihr in Seiner ewigen Liebe diesen Wunsch erfüllen.

Wiedersehensfreude

Beim diesjährigen Heimaturlaub besuchte Sr. Nicolina Köhler am 25. August 2017 die Kommunität in Neustadt. Beim gemütlichen Beisammensitzen wurde über die Veränderungen hier bei uns und dort in Amerika lebhaft ausgetauscht. Groß war auch die Freude über das Wiedersehen der Schwestern, mit denen sie in der Vergangenheit in Kalifornien zusammen gelebt und gearbeitet hat.

Sr. Nicolina, obwohl im Ruhestand, begleitet andere Menschen auf ihrem spirituellen Weg und umsorgt unsere älteren Mitschwestern in San Leandro, Kalifornien.

Wir wünschen ihr noch weiter erholsame Tage in der Heimat.

Zeitschrift kontinente – auch als ePaper

 

 

Gemeinsam mit 24 weiteren weltweit tätigen Ordensgemeinschaften sowie missio Aachen und Missio Niederlande geben wir das Magazin kontinente heraus. Es erscheint zweimonatlich.

Mit einem jeweils 8seitigen Innenteil berichten wir – zusammen mit vier weiteren Dominikanerinnen-gemeinschaften – über Aktuelles aus unserem Orden. kontinente zeigt, wie andere Völker leben und glauben und will seine Leserinnen und Leser die »Faszination Weltkirche« spüren lassen.

kontinente gibt es auch als ePaper, d.h. Sie können es bequem am PC oder Tablet lesen. Lassen Sie sich von den spannenden Themen und Geschichten berühren. Probieren Sie das neue ePaper kontinente September/Oktober 2017 aus, Öffnet externen Link in neuem Fensterklicken Sie hier.

Wenn es Ihnen gefällt, können Sie es kostenlos abonnieren und auch gerne weiterempfehlen.

„Wo kämen wir hin?“

Vom 10 .- 14. August 2017 versammelten sich die deutschsprachigen Dominikanerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Ilanz (Schweiz) zu ihrer Jahrestagung. Fünfzig Schwestern, gemeinsam mit vier Mitbrüdern beschäftigten sich mit dem Thema „Gemeinsames Leben in der Spannung zwischen Unverhandelbarem und Neuaufbruch“.

Angeregt durch das Zitat von Kurt Marti (1921-2017) „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen“ und dem Referat von Fr. Elsbeth Caspar, Biel, kam es zu einem  lebendigen und angeregten Austausch in Groß- und Kleingruppen. Im Rollenspiel wurden die Begriffe „Unverhandelbar“ und „Neuaufbruch“ für alle Anwesenden nachvollziehbar dargestellt. Dass ALLES seinen Preis hat, kam dabei spielerisch zum Ausdruck. Es ging bei der Tagung immer wieder darum, was für uns als Christen und Ordensleute wesentlich und daher nicht verhandelbar ist und wie Neuaufbruch geschehen muss.

Von unserer Gemeinschaft nahmen Srs. Christiane, Marie-Christopher, Marie-Luise, Theresita und Ursula daran teil.

Wir feiern ...

Pfr. Kilb, Pfr. Krawczyk und Sr. Christiane (v.l.)
Sr. Eva-Angelika bringt den Gästen "Dominikus" und "das Kloster von innen" nahe.

Am Fest unseres Ordensgründers, dem hl. Dominikus, am 08.08.2017, durften wir auch mit großer Freude das Silberne Professjubiläum unserer Sr. Eva-Angelika Herbst feiern. Bei ihrer Begrüßungsansprache erwähnte Sr. Christiane Sr. Eva-Angelikas große Liebe zum hl. Dominikus. "Von Dominikus wissen wir, dass er bei Tag und Nacht mit Gott sprach, um immer tiefer in Gottes Weg, Wahrheit und Leben einzutauchen. In einer Antiphon zur Vesper singen wir: Er liebte Gott und er liebte die Menschen." In seiner Gottesbeziehung brachte er die Nöte der Menschen vor Gott. Die Erfahrung der Liebe und Barmherzigkeit Gottes gab er dann den Menschen weiter.

Seit nunmehr 25 Jahren stellt sich Sr. Eva-Angelika dieser Berufung, die zugleich Geschenk und Herausforderung ist. Die Gaben, die Gott ihr geschenkt hat, bringt sie tagtäglich im Dienst der Verkündigung ein. Seit fünf Jahren wirkt Sr. Eva-Angelika als Pastoralreferentin in der Pfarreiengemeinschaft Maria Regina im Spessart. Unserem „kontinente“-Leserkreis ist sie bekannt durch ihre aktuelle und interessante Berichterstattung.

Einige Gäste kamen eigens aus der Pfarreiengemeinschaft. Pfr. Krawczyk zelebrierte den Festgottesdienst, den der Organist Stefan Rausch feierlich musikalisch begleitete. Pfr. Kilb, der bereits bei der ersten Profess mit gefeiert hatte, hielt die Festpredigt. Dabei ging er besonders auf die Liebe und Barmherzigkeit Gottes ein, wie sie Dominikus vorgelebt hat. Dies sei auch für uns heute eine Herausforderung.

Sr. Eva-Angelika nutzte am Nachmittag die Gelegenheit, um ihren Gästen Dominikus und das „Kloster von innen“ nahe zu bringen. Mit großer Aufmerksamkeit und Interesse verfolgten sie ihren Ausführungen. Der Tag endete mit der feierlichen Vesper zu Ehren des hl. Dominikus.

Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“ für Sr. Alison Munro

Sr. Hermenegild Makoro CPS, Generalsekretärin der Südafrikanischen Katholischen Bischofskonferenz (SACBC) steckt den Orden an.
Erzbischof Steven Brislin, Erzbishof von Kapstadt und Präsident der SACBC, mit Sr. Alison

Als Anerkennung ihrer Arbeit im AIDS-Büro der Südafrikanischen Katholischen Bischofskonferenz (SACBC) erhielt Sr. Alison Munro am 05. August 2017 den Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“. Die feierliche Übergabe fand während der Vollversammlung der SACBC am Ende einer Eucharistiefeier statt.

In seiner Laudatio erinnerte Bischof Kevin Dowling (Diözese Rustenburg), der eng mit Sr. Alison zusammengearbeitet hatte, an die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gründung des SACBC-AIDS-Büros zu einer Zeit, als AIDS im südlichen Afrika außer Kontrolle geraten war. Es war noch keine antiretrovirale Behandlung verfügbar. Die notwendige Finanzierung musste gesichert werden, damit die Diözesen AIDS-Kranken helfen konnten. Der Bischof unterstrich Sr. Alisons Engagement über viele Jahre hinweg bei Aufbau der häuslichen Pflege und der Behandlung und Arbeit mit Waisen und anfälligen Kindern auf Diözesanebene. Nach der Messe waren unsere Schwestern Paula-Mary van der Walt, Helen-Veronica Wagner, Léoncienne Labonté und Alison Munro von den Bischöfen zu einem festliches Essen eingeladen.

Die Eucharistiefeier in Marianhill besuchten auch einige hundert Jugendliche, die am Vormittag mit den Bischöfen über die Bedürfnisse und Sorgen junger Menschen im Gespräch waren. Der Dialog war Teil der Vorbereitung für den Mini-Weltjugendtag, der im Dezember in Durban (Südafrika) stattfinden wird. Dieser Mini-Weltjugendtag gilt als Auftakt für die kommende Synode „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung" (2018) und für den Weltjugendtag in Panama (2019).

„Ins Land der Franken fahren ...“ - Kommunitätsausflug der Neustädter Schwestern

Eine Kutschfahrt, die ist schön ...
Rast an der Winzerkapelle „Maria an der Kelter“
Rast am Mainufer

Wir Schwestern der Neustädter Kommunität erlebten das Frankenland auf besondere Weise. Am Samstag, 05. August 2017, fuhren wir mit der Pferdekutsche von Himmelstadt am Main dem Mainufer entlang vorbei an kleinen Dörfern, historischen Städten und Weinbergen. Inmitten der Himmelstädter Weinberge wurde die erste Rast an der Winzerkapelle „Maria an der Kelter“ eingelegt. Unser Kutscher lud uns zuvor zu einem ersten und guten Glas Frankenwein ein. "Wer denkt bei Wein nicht an Freude und hohe Gastlichkeit, an Gottes gute Gaben. Seine beste Gabe, das Gotteskind, wurde in den Futtertrog der Krippe gelegt. An der Krippe steht Maria als Ursache unserer Freude." Dieser Text fand sich auf einem Liedblatt in der Kapelle.

Weiter ging es in gemächlichem Trab durch die Weinberge, dann entlang dem alten Treidelweg am Main nach Laudenbach, Mühlbach, Karlburg und Karlstadt. Das neue Museum in der Pfarrkirche von Karlburg informierte ansprechend durch Info-Texte und Ausstellungsstücke über die frühchristliche Geschichte dieses Ortes, der heute eher klein und unbedeutend, früher jedoch ein Zentrum der christlichen Missionsgeschichte Frankens und darüber hinaus gewesen war. Klein und fast unscheinbar, dennoch von uns entdeckt, wurde ein Schreibgriffel aus dem 8./9. Jahrhundert, der Anfangszeit unserer Benediktinerabtei in Neustadt am Main, der zu den Ausstellungsexponaten gehört.

Eine Rast am Mainufer zur Mittagszeit gab uns Gelegenheit für eine Brotzeit - und für unsere treuen Zugpferde eine wohlverdiente Erholungspause. In Karlstadt wurde die letzte Rast eingelegt: vor einer Eisdiele wurde angehalten, das war eine willkommene Einladung zu einer kleinen Eisportion für eine jede von uns. Dann ging es, zeitweilig im Trab, zurück nach Himmelstadt: für unsere zwei Pferde heim in den Stall, und für uns zu unseren Autos, die wir dort geparkt hatten.

Es war ein besonderes Erlebnis, das wir auch unserem Kutscher, Herr Udo Weis, verdanken. Viel haben wir an diesem Tag erlebt, bestaunt und bewundert: Natur und Kultur und miteinander auf dem Weg sein. So vieles haben wir neu entdeckt.
Sr. Dagmar Fasel

Verabschiedung

Während des Sonntagsgottesdienstes am 30.07.2017 wurde Sr. Magdalena Stauder von Dekan Hermann Becker verabschiedet. 17 Jahre als pastorale Mitarbeiterin in der Pfarrei tätig, zuerst in der Pfarrei Marktheidenfeld und seit sieben Jahren in der Pfarreiengemeinschaft.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Feder bei Sr. Magdalena für die lange Zeit, die sie segensreich gewirkt hatte, vor allem in der Kommunionkatechese, beim  Familiengottesdienstteam und als Ansprechpartnerin für alle Menschen in Not und Leid und überreichte ihr einen Geschenkkorb.

Nach dem Gottesdienst war auf dem Kirchplatz Zeit zur Begegnung und zum gemütlichen Beisammensein, bei dem auch andere ihrer Wertschätzung Ausdruck gaben.

Sr. Magdalena wird als Dekanatsaltenseelsorgerin und bei stundenweiser Mitarbeit in der Pfarrei nicht ganz aus dem Blickfeld geraten.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Neue Leitung im Kloster Neustadt

Sr. Christiane verliest die Ernennungsurkunde für Sr. Astrid
Sr. Hilke, Sr. Marie-Christopher, Sr. Astrid, Franz Otremba und Sr. Theresita (v.l.)

Am 29. Juli 2017 übernahm die neue Leitung im Kloster Neustadt offiziell ihre Aufgabe. Im Rahmen einer feierlichen Vesper verlas Sr. Christiane die Ernennungsurkunde der neuen Priorin Sr. Astrid Puke und übergab auch den Mitgliedern ihres Leitungsteams eine Urkunde. Erstmalig ist ein Laie - Herr Franz Otremba - mit in das Team berufen. Er unterstützt die Priorin, gemeinsam mit Srs. Hilke, Marie-Christopher und Theresita.

Die veränderte Leitungsstruktur, in einem Prozess mit allen Schwestern erarbeitet, wurde durch Kerzen symbolisch veranschaulicht. Möge Gottes Segen das neue Team begleiten.

Pilgerfahrt der Fatima-Madonna in der Pfarreiengemeinschaft Lohr

Pfarrvikar Nowak begrüßt zum Gottesdienst

 

 

Am Abend beim Fatima-Rosenkrank
Beim Marien-Singen

Am 27. Juli 2017 begrüßten wir die Fatima-Madonna in unserer Klosterkapelle. Gläubige aus Neustadt und Erlach waren eingeladen und füllten unser Kapelle zusammen mit den Schwestern. Wir begannen mit einem eigens gestalteten Marien-Singen zur Begrüßung der Fatima-Madonna. Gestärkt - mit  Kaffee, Kuchen und einem lebhaften Austausch - setzte sich das Programm mit dem neuesten Video „Das große Finale“ fort. Die Eucharistiefeier war ein weiterer Höhepunkt. Den Abschluss bildete der Fatima-Rosenkranz und das Verteilen der Rosen als Segenssymbol.
Mögen die Erfahrungen dieses besonderen Nachmittags alle Beteiligten in ihrem Alltag begleiten.

Goldes Jubiläum Dießen

Srs. Ursula, Gisela und Gemma (v.l.)

Es ergab sich wunderbar, dass Sr. Gemma Neunzling eine Woche ihres Heimaturlaubs in Dießen verbringen konnte. Sr. Ursula war mit anderen Schwestern aus Neustadt angereist, um das Goldene Jubiläum von Sr. Gisela Wittershagen am 23. Juli 2017 zu feiern. Die drei Schwestern lebten und arbeiteten zeitweilig gemeinsam in Kalifornien und genossen das Wiedersehen an diesem besonderen Tag.

Sr. Gisela wirkte in der Vergangenheit in ihrem Apostolat in Südafrika und Kalifornien als  Lehrerin, Schulleiterin und Krankenhausseelsorgerin. Auch  England, Rom und Deutschland gehörten zu ihren Lebensstationen, wo sie wichtige Spuren hinterlassen hat. Im Laufe ihres Lebens hat sie die verschiedensten Ämter in unserer Kongregation ausgeführt. Sie war Novizenmeisterin, Priorin, Provinzoberin und Kongregationspriorin.

Seit 2006 lebt Sr. Gisela wieder in Deutschland. Von 2006 bis 2012 war sie Priorin in Dießen. Zur Zeit ist sie Subpriorin und stellt ihre Liebe und Kraft in den Dienst der Schwestern. Neuerdings hilft sie einigen Asylbewerbern geduldig die deutsche Sprache zu erlernen.

Wir wünschen Sr. Gisela auch weiterhin Gottes Segen und viel Freude auf ihrem Weg der Nachfolge.

Heimaturlaub Sr. Bernadette Dorfs

Srs. Hilke, Bernadette, Antonia und Demetria (v.l.)
Sr. Bernadette genießt den Garten

Im Rahmen ihres Heimaturlaubes vom 23. Juni bis 18. August 2017 besuchte Sr. Bernadette auch die Schwestern in Neustadt und freute sich über die Begegnung und den Austausch mit ihnen. Es war für sie eine Zeit der Ruhe in gesunder Umgebung. Sie genoss immer wieder dankbar das frische Grün und die unbeschwerten Spaziergänge in der Natur. Für Sr. Bernadette war es eine wahre Erholung, da man in Johannesburg nicht alleine und nicht ausgiebig spazieren gehen kann.

Als Krankenschwester war sie auf verschiedenen Missionsstationen in Südafrika eingesetzt und lebt jetzt in Johannesburg, in einer kleinen Kommunität im Generalat. Unseren Kontinente-Leserinnen und -Lesern ist sie schon öfter begegnet.

Wir wünschen Sr. Bernadette auch weiterhin einen schönen Aufenthalt in Deutschland mit ihrer Familie und Freunden.

Sr. Justina in der Heimat

Srs. Reinhilde und Justina (v.l.)
Srs. Antonia, Ehrengard, Justina, Liboria und Christine (v.l.)

Vom 05.05. bis 05.07.2017 kam Sr. Justina Pries zu ihrem regulären Heimaturlaub aus Südafrika nach Mainz und besuchte auch unsere Schwestern in Dießen und Neustadt.

Sie berichtete lebhaft von den Projekten, die mit Hilfe deutscher Spender in Südafrika unterhalten werden. Sie erzählte z.B. vom Erfolg des Kleinprojektes „Right-to-School“. Genau wie ungeborene Kinder ein „Right-to-Life“ haben, so gibt es in Südafrika für Kinder zwischen sechs und sechzehn Jahren vom Grundgesetz her das Recht zur Schulausbildung - daher der Name des Kleinprojektes. In Wirklichkeit aber haben viele Kinder, besonders Flüchtlingskinder, keinen Zugang zur Schulausbildung. In den Jahren seit der Gründung des Kleinprojektes wurde jährlich bis zu 20 Kindern der Schulbesuch ermöglicht oder erleichtert.

Dies war nur eine von vielen Geschichten, in der sich auch Gottes Hand spürbar zeigte.

Trauer um Sr. Alma Haseitl OP

Schwester Alma Haseitl wurde am 18.12.1938 in Denklingen/Obb. geboren und trat 1961 in Neustadt in unsere Kongregation ein. Wie für die damalige Zeit üblich, verbrachte sie die Noviziatszeit in Neustadt. Nach der Profess reiste sie 1964 nach Südafrika aus und wirkte so ihr ganzes Leben lang mit und unter den Menschen in Südafrika.

Als examinierte Hauswirtschaftslehrerin war Sr. Alma bei Mädchen und Jungen gleichermaßen beliebt. Sie verstand es, diese zu fördern und konnte so gute Ergebnisse erzielen. Sie arbeitete in Oakford, Kimberley, Boystown, Soweto und vielen anderen Stellen. Für fünf Jahre war sie für die Küche in unserem Exerzitienhaus am Bluff verantwortlich. Wenn eine Notsituation entstand, half sie bereitwillig kurzfristig in verschiedenen Küchen und Konventen aus. Sie war eine intelligente und praktische Frau. Was immer sie anpackte, führte sie gewissenhaft zu gutem Erfolg. Ein Fernstudium befähigte sie außerdem, auch in der Pfarrei und Katechese mitzuwirken.

Die letzten drei Lebensjahre verbrachte sie im wohlverdienten Ruhestand in unserem Seniorenheim in Pietermaritzburg. Gesundheitliche Probleme ließen den Tod im Laufe der letzten Jahre mehrmals an ihre Tür klopfen. Sie klagte nie über ihre Situation oder ihre Schmerzen. Sie nutzte vielmehr diese Tatsache, ihren Glauben zu vertiefen und ein inniges Verhältnis zu Gott aufzubauen. Dennoch kam der Tod am 09.07.2017 für alle überraschend. Umgeben von ihren Mitschwestern, ließ sie sich in der Todesstunde mitten aus dem Leben heraus in Gott fallen.

Möge Sie nun in Gottes ewiger Liebe in Frieden ruhen und für uns eine weitere Fürsprecherin sein.