Marienkrankenhaus Flörsheim am Main

Missionsbasar
Missionsbasar in Flörsheim

Christliche Weltverantwortung, Gemeinsinn und Bürgersinn standen am am Anfang der Gründung des Flörsheimer Krankenhauses in wechselvoller Geschichte.
Nach dem Weggang der Dernbacher Schwestern, die im ersten kleinen Krankenhaus der Stadt segensreich gewirkt hatten, bemühten sich die Katholische Kirchengemeinde und die Stadt Flörsheim gemeinsam um den Fortbestand des Krankenhauses. Viele Anfragen bei anderen Ordensgemeinschaften verliefen negativ, bis endlich wir Dominikanerinnen zusagten.

 

 



"Wie schwer war es, einen Kranken in einem auswärtigen Krankenhaus unterzubringen. Man musste geradezu betteln gehen um ein Bett zu bekommen und mancher hätte gerettet werden können, wenn diese Schwierigkeiten nicht gewesen wären. Nun soll das neue moderne Krankenhaus diesem Übelstand abhelfen."


Gerstl. Rat, Pfr. Gelhard zit. aus der Denkschrift zur Einweihung des neuen Krankenhauses,
16. November 1957

Die Stadt Ftörsheim beteiligte sich sehr engagiert in finanzieller und sozialpolitischer Hinsicht.
Viele Flörsheimer Bürger, insbesondere auch die Jugend, halfen tatkräftig mit bei allen anfallenden Arbeiten des Neubeginns.
Unsere Schwestern, die in Flörsheim ihren Dienst aufnahmen, wählten als neuen Namen des Hauses die Bezeichnung, "Marienkrankenhaus".
Aus biblischem Geist und Verständnis heraus formulierten sie den Leitsatz:
"Dieses Haus soll ein Haus der menschlichen Begegnung werden, in der helfende und dienende Liebe spürbar erfahren wird."
Über Jahrzehnte haben viele unserer Schwestern dort gewirkt, in eigener Trägerverantwortung und im pflegerischen Dienst am Menschen.
2004 wurde das Krankenhaus in die Trägerschaft der Marienhaus GmbH, Waldbreitbach, übergeben. Dieser große katholische Träger in franziskanischer Ordenstradition führt das Krankenhaus fort und sichert dessen Fortbestand.
Eine kleine Kommunität unserer Schwestern lebt in Flörsheim, arbeitet mit im Krankenhaus und ist als geistliche Gemeinschaft präsent.